Plagiate

Mit großem Befremden stellen wir hin und wieder Plagiate in Prüfungsleistungen, insbesondere in Hausarbeiten fest. Von einem Plagiat spricht man grundsätzlich dann, wenn fremde Leistungen als die eigenen ausgegeben werden. Dies kann Texte, Darstellungen oder geistige Ideen wie Argumentationen oder Gliederungen betreffen.

  • Plagiate in einer Arbeit führen immer dazu, dass eine Prüfungsleistung als "nicht bestanden" gewertet wird.
  • In schwerwiegenden Fällen kann ein Plagiat dazu führen, dass eine Prüfung als "endgültig nicht bestanden" gewertet wird.
  • Über Plagiate entscheidet der Prüfungsausschuss Geographie. Alle Fälle werden in den Prüfungsakten dokumentiert.
Vermeiden Sie Plagiate, indem Sie sich an die Zitierregeln halten und sorgfältig wissenschaftlich arbeiten.
In der Prüfungsverfahrensordnung der Bachelor‐ und Masterstudiengänge der Christian‐Albrechts‐Universität zu Kiel werden Plagiate als Täuschungsversuch gewertet:
„Versucht die Kandidatin oder der Kandidat, das Ergebnis einer Prüfung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, so gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Eine Täuschung liegt insbesondere vor, wenn bei einer schriftlichen Prüfungsleistung Textpassagen aus anderen Arbeiten wörtlich oder sinngemäß ohne Angabe der Quelle übernommen oder übersetzt und damit als eigene Leistung ausgegeben werden (Plagiat). Zu Beginn der Prüfung sind der Kandidatin oder dem Kandidaten die zulässigen Hilfsmittel bekannt zu geben und ggf. auszuhändigen. Hat die Kandidatin oder der Kandidat sich die Zulassung zur Prüfung oder eine Fristverlängerung durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erschlichen, so gelten die unter diesen Voraussetzungen erbrachten Prüfungsleistungen als mit „nicht ausreichend“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Dies gilt auch, wenn die Täuschung nachträglich bekannt wird. In schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuss entscheiden, dass die Prüfung als endgültig nicht bestanden gilt. Ein schwerwiegender Fall liegt zum Beispiel im Wiederholungsfall und bei einem Plagiat oder einer Täuschung besonderen Ausmaßes vor.“ (§21 Abs. 1 PVO).